Über mich

Fleurie Bruder (ehem. Wagner)


Mein Weg zu den Pferden ist kein gerader. Er führt über Anatomie und über Energie. Über Wissenschaft und über Wahrnehmung. Über das, was sich messen lässt, und das, was nur zu spüren ist.


Seit 2013 bilde ich mich aus. Seit 2020 begleite ich Pferde und ihre Menschen — heute mit einem Ansatz, den ich regulative Körperbegleitung nenne. Eine Arbeit, die Körper, Nervensystem und Beziehung als ein Ganzes versteht.


Mit sechs Jahren bin ich zu den Pferden gekommen — selbst, aus eigenem Willen, ohne dass es eine Reiterfamilie um mich gab. Mit fünfzehn hatte ich mein erstes eigenes Pferd. Es war eines, das immer irgendetwas hatte. Wir haben Tierärzt:innen und Therapeut:innen gesehen — niemand konnte uns wirklich helfen. Die Frage, warum keine Behandlung zum Kern kam, hat mich nicht losgelassen. Sie ist der Grund, warum ich heute so arbeite, wie ich arbeite.



Mein fachlicher Hintergrund

Ich bin nicht über eine einzige Methode zu meiner heutigen Arbeit gekommen — sondern über viele, die einander ergänzen.


Manuelle und körperliche Ebene

  • 3-jähriges Studium Pferdeosteopathie & Pferdephysiotherapie
  • Ausbildung Dry Needling Pferd nach Schachinger
  • Zertifikat FEP-Training (Functional Equine Performance — Tensegrales Training)
  • Selbststudium spezifischer Krankheitsbilder, u. a. PSSM2 und ECVM


Systemische und energetische Ebene

  • Ausbildung Tierkommunikation
  • Seminar Bachblütentherapie
  • Spirituelles Tierheilerprogramm
  • Combined Soul & Body Pains in veterinary patients


Mensch-Pferd-System

  • Familienstellen — Systemische Aufstellungsarbeit
  • Wertorientiertes Systemisches Coaching


Diese Vielfalt ist kein Zufall. Ich habe immer wieder gemerkt: ein Pferd ist nicht nur Körper. Es ist Körper, Nervensystem, Energie und Beziehung. Wer auf nur einer Ebene arbeitet, übersieht Teile des Bildes.


Was meine Arbeit verbindet

Aus diesen Wegen ist eine Arbeit gewachsen, die das Strukturelle und das Regulative miteinander verbindet. Klassische Faszien- und Bewegungstherapie hat eine wissenschaftliche Basis — ich nutze sie. Aber sie reicht oft nicht. Solange das Nervensystem eines Pferdes innerlich im Schutzmodus bleibt, lösen sich Spannungen nicht dauerhaft.

Deshalb arbeite ich polyvagal-informiert und traumasensibel: Ich bringe Sicherheit, bevor ich Strukturen löse. Ich betrachte Pferd und Mensch als verbundenes System. Und ich gehe im Tempo des Pferdes, nicht im Zeitplan einer Methode.


Meine Bücher

Neben der Praxisarbeit habe ich zwei Bücher veröffentlicht:

  • „Gesundes Ich = Gesundes Pferd" — über die Verbindung zwischen menschlicher und tierischer Gesundheit
  • „Für mich & mein Pferd" — ein Reflexionsbuch mit Affirmationen für den Alltag


Beide auf Amazon erhältlich.


Meine eigenen Tiere


Donaldo

Donaldo war mein erstes eigenes Pferd, das im Alter von 4 Jahren zu mir kam und mich vieles auf meinem Weg lehrte. Er begleitete mich 20 Jahre. 

Whisky

Whisky ist ein verspielter und toller Labrador Rüde. Er kam als Welpe in mein Leben und bereichert dieses seither.

Makani Lio

Makani Lio, damals noch namenlos, war 3 Jahre alt, als er in mein Leben trat. Er brachte bisher meinen Weg in Bezug auf mich und mein Leben im Umgang mit Pferden auf ein nächstes Level. Denn er lehrte mich noch feiner zu werden, auf mich selbst zu hören und mich ganz auf ihn einzulassen. 

Brutus

Brutus hatte damals per Zufall den Weg zu uns gefunden. Er lebte sich schnell ein uns ist nun ein unverzichtbarer Teil meiner Familie. Auch, wenn er die Sturheit eines Dackels hat, so hat er doch ein riesengroßes Herz.